[Symbolisch, verschnüre ich meinen Rucksack]

Der noch leere
- mit Erkennung
zwanzig-zwanzig
steht weit offen
- aufgeschnürt
im offnen Leben.
--------------------
Zwanzig-neunzehn
reih ich ein
in die Etagen
jüngster Tage
vergangener Jahre
wo linear
dann aufgestockt
der Raum der Zeit
aller Momente
die erlebt, erfahren
- ausgestanden
hier im Rucksack
Heimat fand.
--------------------
Dort abgelegt
manch hartes Los
teils ausgestanden
neu erlebt.
Geträumtes Glück,
ich weiß wo suchen
schönes wird
dann frei-geschnürt.
Tintenspuren
stumpfe Minen
Kohle-Zeugnis
Textfragment.
Duplex printing
Bäume sparend.
Puls der Zeit
- Maschinentext.
Vom Glück erzählt
auf Bild gebannt
in bunten Farben
schwarzen Tönen
aus negativ
wird positiv.
Meist bleiben auch
noch freie Ränge
nicht ausverkauft
das alte Jahr.
Das unerfüllte
war vertagt
Erinnerung
an unentdecktes
der freie Platz
bleibt unberührt.
In dem sich auch
Vergessen türmt.
Auch freigelegtes
frisch zugedeckt
- bedeckte Scheu
in Sachen Angst
hinzugefügt.
--------------------
Vom Geist der Zeit
in Staub gehüllt
ich schließe ab
bereit für Neues
ich öffne mich...


©hristof

31.12.19 16:55

Letzte Einträge: [Allegorie], [Faktencheck], [Neubeginn]… oder dem Ende nah, [Phantomschmerzen… , [Incipit], [cosmic story]

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL