[gedanken]

Gedanken über Armut, Hunger und Kälte kommen gut ohne ein Versmaß aus. Die Schönheit der Lyrik und Zeilen aus Wut und Betroffenheit, können natürlich zu- und miteinander in Beziehung treten und doch empfinde ich dann die Ästhetik irgendwie fehl am Platz, wenn ich mir den Frust von der Seele schreib.
Auf, es tut mir im Herzen weh, braucht es keinen Reim. Oft nicht einmal ein Blatt Papier oder ein leeres Textfeld.

Tun statt schreiben, möchte ich und lass besser die Gedanken bei mir.

Ich frag mich besser, wo ich anpacken könnte. Wo ich die Energie, die ich sonst fürs stilistische Prozesse aufbringe, in reales Helfen stecken könnte.

©hristof

6.12.19 08:49

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